12. Finanz­aufwendungen

Zusammensetzung der Finanzaufwendungen

in Mio. €

2025

2024

Zinsaufwendungen aus Darlehensverpflichtungen

6,4

14,7

Zinsaufwendungen aus Schuldscheindarlehen

19,6

32,5

Zinsaufwendungen aus Anleihen

27,6

11,6

Zinsaufwendungen aus dem Commercial-Paper-Programm

0,1

2,5

Zinsaufwendungen aus dem Leasing- und Kurzfristmietgeschäft

213,5

226,6

Zinsaufwendungen aus Beschaffungsleasing

30,0

27,8

Nettozinsaufwendungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen

25,5

26,4

Aufwendungen aus Fremdwährungskursdifferenzen (Finanzierung)

41,9

78,3

Marktwertänderungen aus Derivaten ohne Sicherungsbeziehung

6,6

16,4

Aufwendungen aus Fair Value Hedges

12,3

22,6

Realisierter Verlust aus Zinsderivaten

16,3

8,3

Übrige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

19,1

22,3

Finanzaufwendungen gesamt

419,0

490,0

Die Zinsaufwendungen aus Darlehensverpflichtungen, Schuldscheindarlehen, Anleihen und aus dem Commercial-Paper-Programm reduzierten sich im Vorjahresvergleich insgesamt um 7,6 Mio. € auf 53,7 Mio. € (Vorjahr: 61,3 Mio. €). Ursächlich dafür waren die im Jahresvergleich durchschnittlich niedrigeren Finanzschulden.

Die Zinsaufwendungen aus dem Leasing- und Kurzfristmietgeschäft resultierten aus primär variabel verzinslichen Verbindlichkeiten zur Refinanzierung des Leasing- und Kurzfristmietgeschäfts. Die Reduktion dieser Zinsaufwendungen um 13,1 Mio. € auf insgesamt 213,5 Mio. € (Vorjahr: 226,6 Mio. €) ist auf das gesunkene Zinsniveau zurückzuführen. Von den Zinsaufwendungen aus dem Leasing- und Kurzfristmietgeschäft entfielen 92,2 Mio. € (Vorjahr: 97,4 Mio. €) auf Leasingverträge mit Kunden, die ein „Operating Lease“-Verhältnis darstellen, sowie auf die Refinanzierung der Kurzfristmietflotte. Die Erträge aus korrespondierenden Leasing- und Kurzfristmietverträgen mit Kunden sind als Bestandteil der vereinnahmten Leasing- und Mietraten nicht in den Zinserträgen, sondern in den Umsatzerlösen ausgewiesen.

Die Nettozinsaufwendungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sind leicht zurückgegangen. Dabei wurde der im Vorjahresvergleich in Deutschland gestiegene Abzinsungsfaktor durch den Rückgang der Abzinsungsfaktoren in den übrigen Ländern kompensiert.

Aufwendungen aus Fremdwährungskursdifferenzen (Finanzierung) entstehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit Fremdwährungspositionen in der internen Finanzierung und den dafür abgeschlossenen Sicherungsgeschäften, die nicht in einer formal dokumentierten Sicherungsbeziehung stehen.

Weiterhin wirkten sich im Geschäftsjahr 2025 Rückgänge der Marktwerte der zu Sicherungszwecken des Leasingportfolios eingesetzten Zinsderivate mit 12,3 Mio. € (Vorjahr: 22,6 Mio. €) in den Aufwendungen aus Fair Value Hedges aus. Ursächlich hierfür war das sinkende kurzfristige Zinsniveau. Dem standen Erträge aus Fair Value Hedges in Höhe von 12,4 Mio. € (Vorjahr: 25,2 Mio. €) resultierend aus Bewertungsanpassungen der Leasingforderungen, die als Grundgeschäfte in Fair Value Hedges designiert sind (vgl. Textziffer [11]), gegenüber.

Der Anstieg der realisierten Verluste aus Zinsderivaten war auf das gesunkene Zinsniveau im kurzfristigen Bereich zurückzuführen.

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