Segment Industrial Trucks & Services
Geschäftsentwicklung und Auftragseingang
Im Neufahrzeuggeschäft konnten die operativen Einheiten des Segments Industrial Trucks & Services ihre Bestellzahlen in den ersten neun Monaten insgesamt um 13,8 Prozent auf 147,7 Tsd. Stück steigern. In den Regionen und Produktkategorien waren die Zuwachsraten zweistellig. Nach bestellten Einheiten entfielen 62,0 Prozent des Neugeschäfts auf die Marke Linde einschließlich Fenwick, 31,0 Prozent auf die Marke STILL inklusive OM STILL und 7,0 Prozent auf die Marken Baoli und OM Voltas. Der wertmäßige Auftragseingang stieg um 9,2 Prozent auf 4.279,9 Mio. € (Vorjahr: 3.919,4 Mio. €). > TABELLE 07
Finanzkennzahlen – Industrial Trucks & Services – |
07 |
|||||
in Mio. € |
Q3 2017 |
Q3 2016 |
Veränderung |
Q1 – Q3 2017 |
Q1 – Q3 2016 |
Veränderung |
Auftragseingang |
1.351,6 |
1.284,2 |
5,2 % |
4.279,9 |
3.919,4 |
9,2 % |
Gesamtumsatz |
1.329,9 |
1.252,0 |
6,2 % |
4.070,1 |
3.760,7 |
8,2 % |
EBITDA |
255,9 |
236,3 |
8,3 % |
751,5 |
684,0 |
9,9 % |
EBITDA bereinigt |
256,6 |
236,2 |
8,6 % |
752,2 |
685,5 |
9,7 % |
EBIT |
151,6 |
136,7 |
11,0 % |
447,0 |
388,3 |
15,1 % |
EBIT bereinigt |
152,5 |
143,7 |
6,1 % |
448,3 |
411,5 |
8,9 % |
|
|
|
|
|
|
|
EBITDA-Marge bereinigt |
19,3 % |
18,9 % |
– |
18,5 % |
18,2 % |
– |
EBIT-Marge bereinigt |
11,5 % |
11,5 % |
– |
11,0 % |
10,9 % |
– |
Umsatzentwicklung
Der Gesamtumsatz des Segments Industrial Trucks & Services verbesserte sich um 8,2 Prozent auf 4.070,1 Mio. € (Vorjahr: 3.760,7 Mio. €). Ausschlaggebend war das starke Wachstum im Neufahrzeuggeschäft (+9,4 Prozent) in Westeuropa. Der weitaus größte Teil des Umsatzzuwachses entfiel auf Elektrostapler und Lagertechnikgeräte. Das Umsatzplus im Servicegeschäft von 6,8 Prozent geht vorrangig auf den Bereich After Sales und das Mietgeschäft zurück. Insgesamt lag der Anteil des Servicegeschäfts am externen Segmentumsatz mit 45,0 Prozent auf dem Vorjahresniveau von 45,6 Prozent.
Ergebnisentwicklung
Durch die positive Umsatzentwicklung übertraf das bereinigte EBIT trotz negativer Währungseffekte vom britischen Pfund mit 448,3 Mio. € den Vorjahreswert (411,5 Mio. €) um 8,9 Prozent. Die bereinigte EBIT-Marge des Segments nahm gegenüber dem Vorjahr trotz gestiegener Materialpreise um 0,1 Prozent auf 11,0 Prozent zu. Unter Berücksichtigung von Einmal- und Sondereffekten sowie Effekten aus Kaufpreisallokationen betrug das EBIT 447,0 Mio. € (Vorjahr: 388,3 Mio. €).
Das bereinigte EBITDA belief sich auf 752,2 Mio. € (Vorjahr: 685,5 Mio. €). Dies entsprach einer bereinigten EBITDA-Marge von 18,5 Prozent (Vorjahr: 18,2 Prozent).